Resilienz bezeichnet die Fähigkeit einer Organisation, schwierige Situationen, Krisen, Belastungen oder Veränderungen zu bewältigen, sich daran anzupassen und sich nach Rückschlägen wieder zu erholen. Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik bedeutet Resilienz insbesondere, nachteilige Bedingungen, Belastungen, Angriffe oder Kompromittierungen an ITK-Systemen und digitalen Diensten vorherzusehen, ihnen standzuhalten, sich davon zu erholen und die eigene Widerstandsfähigkeit langfristig weiterzuentwickeln.
Damit umfasst Resilienz vier zentrale Fähigkeiten:

Resilienz ist damit eng mit digitaler Souveränität verbunden, aber nicht mit ihr gleichzusetzen. Während digitale Souveränität die selbstbestimmte Kontrolle über digitale Ressourcen, Daten, Technologien und Abhängigkeiten in den Mittelpunkt stellt, fragt Resilienz vor allem danach, ob eine Organisation ihren Betrieb auch bei Störungen, Ausfällen oder Angriffen aufrechterhalten beziehungsweise schnell wiederherstellen kann. Digitale Souveränität kann die Resilienz stärken, etwa durch geringere Herstellerabhängigkeiten, transparente Governance und größere technologische Entscheidungsfreiheit. Der Schwerpunkt von Resilienz liegt jedoch auf Verfügbarkeit, Robustheit, Business Continuity, Incident Response, Disaster Recovery und Anpassungsfähigkeit nach Störungen. Ob Cyberangriffe, technische Ausfälle, Lieferengpässe, Krisen oder Abhängigkeiten von Dienstleistern: Eine resiliente Organisation bleibt auch unter schwierigen Rahmenbedingungen handlungsfähig, begrenzt Auswirkungen und entwickelt ihre Strukturen, Prozesse und Kompetenzen kontinuierlich weiter.
Wir unterstützen Unternehmen, Behörden und Institutionen dabei, ihre Widerstandsfähigkeit systematisch zu stärken und Resilienz strategisch in der Organisation, ITK-Infrastruktur und im Betrieb zu verankern.
BERATUNG, TRAINING UND BEWUSSTSEINSBILDUNG | Wir vermitteln die Grundlagen organisatorischer und technischer Resilienz verständlich und praxisnah. Dazu gehören allgemeine Beratung, Trainings und Workshops für Führungskräfte, Fachbereiche und IT-Verantwortliche, damit Risiken, Abhängigkeiten und Handlungsoptionen innerhalb der Organisation besser erkannt und bewertet werden können.
BESTANDSAUFNAHME, RISIKOANALYSE UND RESILIENZREIFE | Wir analysieren gemeinsam mit Ihnen, wie resilient Ihre Organisation, Ihre Prozesse, Systeme und ITK-Infrastrukturen heute aufgestellt sind. Dabei betrachten wir kritische Abhängigkeiten, Schwachstellen, Ausfallrisiken und bestehende Schutzmaßnahmen. Auf dieser Basis lassen sich Handlungsfelder priorisieren und geeignete Maßnahmen ableiten, etwa mithilfe von Risiko- und Reifegradbetrachtungen.
BUSINESS IMPACT ANALYSE UND SERVICE CONTINUITY | Wir unterstützen Sie bei der Business Impact Analyse und bei der Bewertung, welche Prozesse, Systeme und Services für Ihre Organisation geschäftskritisch sind. Dabei werden unter anderem maximal tolerierbare Ausfallzeiten, Wiederanlaufanforderungen und Prioritäten je Prozess oder System ermittelt – beispielsweise für Lager, Logistik, Kommunikation oder zentrale IT-Services.
NOTFALL-, KRISEN- UND BUSINESS-CONTINUITY-MANAGEMENT | Wir begleiten den Aufbau und die Weiterentwicklung von Notfallplänen, BCM-Strukturen und IT Service Continuity Management. Dazu gehören klare Rollen und Eskalationswege, Kommunikations- und Erreichbarkeitskonzepte für Mitarbeitende, Kunden und Partner sowie Verfahren zur Wiederherstellung geschäftskritischer Leistungen nach Störungen oder Angriffen.
PRODUKTBEWERTUNGEN, ALTERNATIVEN UND DIGITALE ABHÄNGIGKEITEN | Wir bewerten bestehende und geplante Lösungen im Hinblick auf Resilienz, Abhängigkeiten und Zukunftsfähigkeit. Dazu zählen Produktvergleiche, die Betrachtung von Cloud- und M365-Szenarien, BCM-Systemen, Open-Source-Alternativen sowie Maßnahmen zur Reduzierung von Vendor-Lock-in und zur Stärkung technologischer Entscheidungsfreiheit.
PLANUNG, BEGLEITUNG UND AUSWERTUNG VON NOTFALLÜBUNGEN | Wir unterstützen bei der Konzeption, Durchführung und Dokumentation von Notfallübungen – vom Pen-and-Paper-Szenario über Simulationen bis hin zur realitätsnahen Durchführung. So wird sichtbar, ob Notfallpläne, Kommunikationswege und Wiederanlaufprozesse im Ernstfall funktionieren und wo Verbesserungsbedarf besteht.
Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Cyberangriffen und Kompromittierungen durch präventive Sicherheitsmaßnahmen, klare Reaktionsprozesse, strukturierte Notfallkonzepte und Wiederherstellungsstrategien. Vorbereitung auf Krisensituationen durch definierte Rollen, Kommunikationswege, Eskalationsmechanismen und Übungen für alle Führungskräfte und Krisenteams.
Bewertung und Absicherung kritischer Abhängigkeiten von Cloud-Leistungen und XaaS-Providern. Im Fokus steht die Frage, wie sich der Ausfall eines Dienstleisters oder einer Plattform auf Geschäftsprozesse auswirkt und welche Alternativen, Ausweichverfahren oder vertraglichen Regelungen erforderlich sind.
Robuste ITK-Architekturen, redundante Systeme, abgesicherte Verbindungswege und belastbare Serviceprozesse sichern die Verfügbarkeit geschäftskritischer Leistungen bei Fehlfunktionen und Ausfällen. Ergänzend sorgen alternative Kommunikationswege, Notfallkoffer, Multi-eSIM-Konzepte etc. sowie Verfahren zur Erreichbarkeit von Mitarbeitenden, Kunden und Partnern für organisatorische Resilienz.
Klare Verantwortlichkeiten, belastbare Entscheidungswege, funktionierende Kommunikationsstrukturen und anpassungsfähige Prozesse für den Umgang mit Störungen wie politischen Veränderungen, externen Krisen, Firmeninsolvenzen von Partnern oder grundlegenden Veränderungen der Rahmenbedingungen.
Analyse kritischer Abhängigkeiten von Lieferanten, Dienstleistern und Partnern sowie Entwicklung geeigneter Maßnahmen zur Absicherung ausgelagerter Leistungen und externer Schnittstellen. Beispiele sind Lieferkettenausfälle, Lücken in der Hardwareversorgung, Abhängigkeiten von Cloud-Leistungen Dritter oder die Frage, wie Lager- und Logistikkonzepte die Resilienz beeinflussen.
Entwicklung und Pflege von Notfall- und Kontinuitätskonzepten, damit wesentliche Geschäftsprozesse auch bei Ausfällen, Krisen oder externen Störungen fortgeführt werden können. Dazu gehört auch die Bewertung, wie lange einzelne Prozesse oder Systeme maximal ausfallen dürfen und welche Wiederanlaufmaßnahmen erforderlich sind.
Wir beraten herstellerneutral und ausschließlich in Ihrem Interesse.
Unsere Expertise in Beschaffungsprozessen gewährleistet konforme und nachhaltige Lösungen.
Wir bringen Erfahrung aus zahlreichen Projekten mit Unternehmen, Behörden und Institutionen ein.
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