{"id":8277,"date":"2021-10-19T14:26:29","date_gmt":"2021-10-19T12:26:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.doksysteme.de\/?post_type=fachartikel&#038;p=8277"},"modified":"2023-03-06T14:49:52","modified_gmt":"2023-03-06T13:49:52","slug":"digital-souveraen-jitsi","status":"publish","type":"fachartikel","link":"https:\/\/www.doksysteme.de\/en\/fachartikel\/digital-souveraen-jitsi\/","title":{"rendered":"DIGITAL SOUVER\u00c4N = JITSI?"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row row_type=&#8221;row_xxxl&#8221;][vc_column][vc_column_text]<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-7580\" src=\"https:\/\/www.doksysteme.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/210812_Teaser_ITK-Blog_2021-10_OpenSource_final-300x202.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"202\" srcset=\"https:\/\/www.doksysteme.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/210812_Teaser_ITK-Blog_2021-10_OpenSource_final-300x202.jpg 300w, https:\/\/www.doksysteme.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/210812_Teaser_ITK-Blog_2021-10_OpenSource_final.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>[\/vc_column_text]<div class='dynamic ignore_gutter' >\n[vc_row][vc_column]<div class='vc_blank_space '><div class='vc_blank_space_inner_sm' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_md' style='height:22.5px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_lg' style='height:26.25px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_xl' style='height:30px'><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n\r\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_type=&#8221;row_xxxl&#8221;][vc_column][vc_column_text dynamic_content=&#8221;&#8221;]<\/p>\n<p>Die Corona-Krise hat die Verbreitung von Videokonferenzen extrem beschleunigt. Platzhirsche wie die amerikanischen Plattformbetreiber Zoom, Microsoft und Cisco haben die Nase als Anbieter vorn. Wer als Kunde jedoch hohe Anforderungen an den Datenschutz nach europ\u00e4ischen Ma\u00dfst\u00e4ben hat, kann diese Plattformen nur mit bildlich gesprochenen \u201eBauchschmerzen\u201c einsetzen. DOK SYSTEME besch\u00e4ftigt sich in der Beratung schon eine Weile mit Open Source-L\u00f6sungen und hat \u2013 auch aus diesem Grund \u2013 f\u00fcr konkrete eigene Kommunikationsbedarfe, insbesondere bei besonders eng gefassten Firewall-Regeln bei Kunden, eine eigene Jitsi-Instanz aufgebaut. Gleichzeitig war es so zudem m\u00f6glich, erweitere Erfahrungen bei der Inbetriebnahme und im Betrieb im Gesch\u00e4ftskontext mit Open Source zu sammeln \u2013 aktuell eins der Mittel der Wahl f\u00fcr die Umsetzung digitaler Souver\u00e4nit\u00e4t in Europa. Mit den Ausf\u00fchrungen in diesem Blog-Beitrag m\u00f6chten wir unsere Leser teilhaben lassen an unseren Erfahrungen und Ihnen einen Einblick geben, der auch Ihnen vielleicht Lust macht, Schritte in Richtung Open Source zu unternehmen.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund der Entscheidung und Rahmenbedingungen <\/strong><\/p>\n<p>DOK SYSTEME setzt f\u00fcr die interne Kommunikation und die Kommunikation in Kundenprojekten seit langem Skype for Business, aber auch andere marktbekannte Plattformen ein. Als \u201eEarly Adopter\u201c wurde das System in einer On-Premises-Installation anstelle einer klassischen TK-Anlage eingesetzt. Trotz anf\u00e4nglicher Schw\u00e4chen der eher auf den amerikanischen Markt ausgerichteten L\u00f6sung wurde mit technischen Erg\u00e4nzungen die klassischen Funktionen einer TK-Anlage umgesetzt.<\/p>\n<p>Von gro\u00dfer Bedeutung, intern wie auch extern mit den Kunden, ist ebenfalls seit langer Zeit das Teilen des Bildschirms f\u00fcr Pr\u00e4sentation in den Telefonkonferenzen. Damit hielten standort\u00fcbergreifende Collaboration und gemeinsames Arbeiten mit digitalen Hilfsmitteln fr\u00fchzeitig Einzug bei DOK SYSTEME.<\/p>\n<p>Technisch war und ist es jedoch immer noch eine Herausforderung, dass die Einbindung externer Teilnehmer reibungslos klappt. Zur Umsetzung dieser steht die technische Koppelung auf Server-Ebene zur Verf\u00fcgung (\u201eFederation\u201c), so dass der jeweils eigene Skype for Business Client f\u00fcr die Webkonferenz genutzt werden kann. Diese Federation muss jedoch im Vorfeld zwischen den zu verbindenden Organisationen umfassend geplant und in Betrieb genommen werden. F\u00fcr Ad-hoc-Termine ist dies dementsprechend nicht geeignet. Dies erfolgt \u00fcber die von Microsoft bereitgestellte WebApp, die auf den Rechnern der externen Konferenzteilnehmer ebenfalls installiert sein\/werden muss. Hier gab und gibt es aber immer noch diverse H\u00fcrden; auch wenn die WebApp inzwischen (wie alle anderen Tools) im Kontext des jeweiligen Nutzers installiert wird und damit keine Admin-Berechtigungen mehr n\u00f6tig sind.<\/p>\n<p>Dies sind jedoch nicht die einzigen H\u00fcrden: Zentrale Knackpunkte sind die Firewalls der beteiligten Unternehmen, die den Datenverkehr von Skype for Business ohne Beeinflussung passieren lassen m\u00fcssen. Hier hat Microsoft ein gutes St\u00fcck nachgezogen, dennoch k\u00f6nnen individuelle Einstellungen immer wieder zu Problemen bei der Verbindung f\u00fchren.<\/p>\n<p>Microsoft hat inzwischen bekannterma\u00dfen die Strategie auf \u201eMobile first \u2013 Cloud First\u201c angepasst und die Cloud-basierende Plattform Microsoft Teams entwickelt. Skype for Business als On-Premises-Server wird derzeit nur als Br\u00fcckentechnologie betrachtet f\u00fcr Organisationen, die bisher noch nicht bereit sind f\u00fcr einen Wechsel zu Teams (<em>Aussage von der <\/em><em>Microsoft Ignite 2020<\/em><em>:<\/em> <em>\u201e<\/em><em>OD251, On Skype for Business? Design your path to Microsoft Teams<\/em><em>\u201c<\/em>). Skype for Business verliert damit in vielen Organisationen \u2013 auch in Europa \u2013 an Bedeutung. Stattdessen wird immer h\u00e4ufiger auf z. B. eine der oben erw\u00e4hnten Plattformen gewechselt. Die M\u00f6glichkeit einer \u201eeinfachen\u201c Nutzung einer Software-as-a-Service-L\u00f6sung und der damit verbundenen Reduzierung der eigenen technischen Komplexit\u00e4t spielt dabei f\u00fcr viele eine wesentliche Rolle.<\/p>\n<p>Bei der Suche nach einem geeigneten L\u00f6sungsansatz kam die Idee auf, eine eigene Pilotumgebung aufzubauen, die auf der Open Source Software Jitsi basiert. Diese Plattform wird auf Servern gehostet, auf die DOK SYSTEME exklusiven und ausschlie\u00dflichen Zugriff hat. Sie soll u.\u00a0a. als Backup-L\u00f6sung dienen f\u00fcr den Fall, dass die bestehende Skype-for-Business-Umgebung bei DOK SYSTEME aus den Kundenorganisationen und\/oder andere Plattformen nicht erreichbar sind. Dar\u00fcber hinaus bietet sich die eigene Installation an, den Open-Source-Einsatz im Gesch\u00e4ftsumfeld im Vergleich zu anderen Plattformen zu testen und die Leistungsf\u00e4higkeit der Tools zu erproben. Entsprechend gibt es z. B. bereits auch eine eigene Nextcloud-Installation. Die aus der Nutzung von Open Source gewonnenen Erkenntnisse sollen auch in Projekten von DOK SYSTEME genutzt werden, um die digitale Souver\u00e4nit\u00e4t in Europa zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><strong>IT-Architektur<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr eine konsequente Umsetzung der Digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t und f\u00fcr einen m\u00f6glichst hohen Erfahrungsgewinn hat sich DOK SYSTEME dazu entschieden, die eigene Jitsi-Instanz selbst zu installieren, zu betreiben und zu warten. Wir haben uns f\u00fcr eine virtuelle Maschine (VM) eines marktf\u00fchrenden Hosters aus dessen IaaS-Portfolio entschieden. Hauptgrund daf\u00fcr ist die performante Verf\u00fcgbarkeit der VM im Internet mit hoher Bandbreite und eigener IP-Adresse. Ferner f\u00e4llt der Betrieb der Hardwareinfrastruktur damit in den Aufgabenbereich des Hosters und die Ressourcen im hauseigenen Rechenzentrum werden geschont. Die VM wird DOK SYSTEME als \u201enackte\u201c H\u00fclle ohne Betriebssystem und mit uneingeschr\u00e4nkten Zugriffsrechten zur Verf\u00fcgung gestellt. Als Betriebssystem kommt Ubuntu Server 20.04 LTS zum Einsatz.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text]<div class='dynamic ignore_gutter' >\n[vc_row][vc_column]<div class='vc_blank_space '><div class='vc_blank_space_inner_sm' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_md' style='height:22.5px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_lg' style='height:26.25px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_xl' style='height:30px'><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n\r\n<\/div><div class='vc_icons  ' >\n                            <img class='vc_icon' id='6a67ea1fb34d2' src='https:\/\/www.doksysteme.de\/wp-content\/uploads\/2021\/10\/ArchitectureDiagram-300x228.png' alt='IT Diagramm' title='ITK-Blog 2021-10 Jitsi ArchitectureDiagram' style='display:inline-block; width:100%'  data-srcset='{\"150\":\"https:\\\/\\\/www.doksysteme.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/10\\\/ArchitectureDiagram-150x150.png\",\"300\":\"https:\\\/\\\/www.doksysteme.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/10\\\/ArchitectureDiagram-300x228.png\",\"full\":\"https:\\\/\\\/www.doksysteme.de\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2021\\\/10\\\/ArchitectureDiagram.png\"}'>\n                        <\/div><div class='dynamic ignore_gutter' >\n[vc_row][vc_column]<div class='vc_blank_space '><div class='vc_blank_space_inner_sm' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_md' style='height:22.5px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_lg' style='height:26.25px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_xl' style='height:30px'><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n\r\n<\/div>[vc_column_text dynamic_content=&#8221;&#8221;]<\/p>\n<p><em><a href=\"https:\/\/raw.githubusercontent.com\/jitsi\/handbook\/master\/docs\/assets\/ArchitectureDiagram.png\">Jitsi Architecture Diagram<\/a>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Installation von Jitsi erfolgte ma\u00dfgeblich anhand der <a href=\"https:\/\/jitsi.github.io\/handbook\/docs\/devops-guide\/devops-guide-start\">Installationsanleitung des Herstellers<\/a>. Im Zuge der Installation wurden gleich entsprechende kostenfreie SSL\/TLS-Zertifikate f\u00fcr den Webserver \u00fcber den Dienst Let\u2019s Encrypt implementiert, um eine abh\u00f6rsichere Verbindung zwischen den Clients der Nutzer und dem Server zu erm\u00f6glichen. Diese m\u00fcssen sp\u00e4testens alle drei Monate erneuert werden, damit die Benutzer keine Warnmeldung zu abgelaufenen Zertifikaten im Browser erhalten. Die Erneuerung l\u00e4sst sich mittels Skripten automatisieren und ist Bestandteil der Installationsanleitung. Anschlie\u00dfend ist die Jitsi-Anwendung bereits direkt per modernem Webbrowser nutzbar. \u201eModern\u201c meint in diesem Fall, dass ein Browser notwendig ist, der das WebRTC-Protokoll korrekt und vollumf\u00e4nglich unterst\u00fctzt. WebRTC ist das Protokoll, das Jitsi verwendet und somit die Installation von spezifischen Softwareplugins auf den Clientsystemen der Benutzer \u00fcberfl\u00fcssig macht. Als Client dient lediglich besagter Browser.<\/p>\n<p>DOK SYSTEME verspricht sich davon eine niedrigere Einstiegsh\u00fcrde und damit eine h\u00f6here Akzeptanz der Benutzer, da nicht erst umst\u00e4ndlich lokale Clientsoftware installiert werden muss. Eine weitere Erleichterung ist, dass f\u00fcr die Nutzung von Jitsi keinerlei Registrierung notwendig ist. Jeder, der die Adresse des Servers kennt, kann im Falle einer Standardinstallation sofort ein Jitsi-Meeting starten und s\u00e4mtliche Funktionen vollumf\u00e4nglich nutzen, was wiederum Einstiegsh\u00fcrden und Ber\u00fchrungs\u00e4ngste abbaut.<\/p>\n<p>Wie so oft, ist dieser Vorteil zugleich auch ein Nachteil, denn so k\u00f6nnte eine Nutzung von Jitsi durch Dritte auf Kosten von DOK SYSTEME erfolgen. Wir zahlen die Serverkosten, doch jeder mit Internetzugang, einem Browser und der Adresse, kann auch dar\u00fcber gratis Konferenzen abhalten? Nein, Abhilfe schafft hier die Etablierung einer Secure Domain; einer \u2013 vor jeder neu zu startenden Konferenz \u2013 vorgeschalteten Authentifizierung. So kann sichergestellt werden, dass nur diejenigen eine Konferenz starten k\u00f6nnen, die \u00fcber entsprechende Zugangsdaten verf\u00fcgen. Eine Teilnahme an einer laufenden Konferenz ist jedoch weiterhin ohne Zugangsdaten m\u00f6glich. Um vertrauliche Konferenzen vor \u201ePartysprengern\u201c zu sch\u00fctzen, bietet das System die Option eine Lobby vorzuschalten, in der neue Teilnehmer zun\u00e4chst warten m\u00fcssen, bis sie von einem Moderator hineingebeten werden. Alle diese Funktionen und Ma\u00dfnahmen sorgen zugleich f\u00fcr einen souver\u00e4nen Betrieb einer Konferenzplattform und erfordern dabei ein absolutes Minimum an Voraussetzungen (Internet, Browser mit WebRTC, Headset), die der Nutzer erf\u00fcllen muss.<\/p>\n<p>Ein Seitenblick auf die Kosten und den Aufwand bzgl. der Umsetzung darf an dieser Stelle aber nicht fehlen: Die Jitsi-Software selbst ist kostenfrei unter Open-Source-Lizenz nutzbar. Die extern gehostete VM erzeugt monatlich laufende Kosten. Alternativ bietet sich hier ein Hosting auf lokal vorhandenen Ressourcen im eigenen RZ an, sofern verf\u00fcgbar. Auch hierf\u00fcr w\u00e4ren jedoch anteilig Kosten f\u00fcr den Betrieb der eigenen Hardware einzukalkulieren. Im Gegensatz zu einer SaaS-L\u00f6sung wie MS Teams und Co. entfallen User-basierte Nutzungsgeb\u00fchren. Daf\u00fcr entsteht jedoch Aufwand f\u00fcr die Administration des Systems selbst und es ist entsprechend qualifiziertes Know-how vorzuhalten, um das System warten und betreiben zu k\u00f6nnen. Der Lohn f\u00fcr den Preis ist ein modernes, benutzerfreundliches und barrierefreies Konferenzsystem, welches unter vollst\u00e4ndig eigener Kontrolle hinsichtlich Datenhaltung und -nutzung sicher betrieben werden kann.<\/p>\n<p><strong>Lessons Learned<\/strong><\/p>\n<p>Aber wie ein weiser Satz immer wieder best\u00e4tigt: \u201eDie T\u00fccke steckt im Detail.\u201c In unserem Projekt wurde dies an mehreren Stellen deutlich.<\/p>\n<p>Das Ziel des Projektes war ja, eine m\u00f6glichst universell nutzbare Plattform bereit zu stellen. Dies ist weitestgehend gelungen. Ein moderner Browser gen\u00fcgt, allerdings hat sich gezeigt, dass es deutliche Unterschiede in der Implementierung der WebRTC-Engine gibt. Auch die Zugriffsanforderung des Browsers auf Kamera und Mikrofon ist f\u00fcr einige Nutzer nicht sofort ersichtlich, hier ist ggf. Hilfestellung notwendig. F\u00fcr Smartphones und Tablets ist auch eine App verf\u00fcgbar, die diese Berechtigungen einmalig anfordert, ebenso eine Desktop-Anwendung.<\/p>\n<p>Um besser mit restriktiven Unternehmens-Firewalls umgehen zu k\u00f6nnen, wurde ein TURN-Server installiert, mit dem die Nutzung alleine \u00fcber den HTTPS-Port 443 m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Die Kombination von Open Source Tools aus unterschiedlichen Quellen mit Versionsabh\u00e4ngigkeiten zwischen den einzelnen Werkzeugen ist technisch anspruchsvoll. Dies gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die vorhandene Dokumentation: Passt diese zur konkret betrachteten Version, insbesondere bei spezielleren Einstellungen?<\/p>\n<p>Die Absicherung eines Servers, der weltweit erreichbar ist, also das \u201eHardening\u201c, ist ein von der Anwendung unabh\u00e4ngiger, immer notwendiger Schritt, der bei der Nutzung einer IaaS-Plattform nat\u00fcrlich selbst durchgef\u00fchrt werden muss, ebenso wie die regelm\u00e4\u00dfige Aktualisierung des Systems.<\/p>\n<p>Auch die Versions- und Konfigurationsverwaltung, ein Change-Management und \u00e4hnliche Aufgaben kommen zum Betrieb der eigentlichen Applikation hinzu \u2013 sofern man aber sowieso noch eine eigene IT-Infrastruktur betreibt und das Unternehmen nicht \u201eCloud only\u201c arbeitet, gibt es ja entsprechende Prozesse sowieso schon im Unternehmen.<\/p>\n<p>Ein offener Punkt auf unserer Liste ist z. B. noch die Einwahl per Telefon in eine Konferenz. Diese M\u00f6glichkeit funktioniert in vielen Installationen, bei der von uns aufgesetzten war aber keine Verbindung bis in die Konferenz m\u00f6glich. Trotz Abgleich von Konfigurationen und Logfile-Analyse konnte der Fehler bisher auch noch nicht gefunden werden. Auch das ist \u201edigitale Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c \u2013 selbst f\u00fcr die Fehlerbehebung verantwortlich zu sein.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text]<div class='dynamic ignore_gutter' >\n[vc_row][vc_column]<div class='vc_blank_space '><div class='vc_blank_space_inner_sm' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_md' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_lg' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_xl' style='height:15px'><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n\r\n<\/div><div class='dynamic ignore_gutter' >\n[vc_row][vc_column]<div class='vc_blank_space '><div class='vc_blank_space_inner_sm' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_md' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_lg' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_xl' style='height:15px'><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n\r\n<\/div><div class='dynamic ignore_gutter' >[vc_row][vc_column]<div id='vc_content_box_6a67ea1fb3e96' class='vc-content-box '  >\n            <div class='vc_bg vc-content-box-bg'>\n                <div class='vc_bg_div'><\/div>\n            <\/div>\n            <div class='vc-content-box-content'><div>\n                [vc_column_text dynamic_content=\"content|textarea_html|Listenpunkt\"]\n<strong>Nils K\u00fcster<\/strong><br \/>Management Consultant\u00a0\n[\/vc_column_text]\n            <\/div><\/div>\n        <\/div><div class='dynamic ' >\n[vc_row][vc_column]<div class='vc_blank_space '><div class='vc_blank_space_inner_sm' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_md' style='height:22.5px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_lg' style='height:26.25px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_xl' style='height:30px'><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n\r\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/div><div class='dynamic ignore_gutter' >[vc_row][vc_column]<div id='vc_content_box_6a67ea1fb4057' class='vc-content-box '  >\n            <div class='vc_bg vc-content-box-bg'>\n                <div class='vc_bg_div'><\/div>\n            <\/div>\n            <div class='vc-content-box-content'><div>\n                [vc_column_text dynamic_content=\"content|textarea_html|Listenpunkt\"]\n<strong>Jochen Kmietsch<\/strong><br \/>Senior Consultant\u00a0\n[\/vc_column_text]\n            <\/div><\/div>\n        <\/div><div class='dynamic ' >\n[vc_row][vc_column]<div class='vc_blank_space '><div class='vc_blank_space_inner_sm' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_md' style='height:22.5px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_lg' style='height:26.25px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_xl' style='height:30px'><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n\r\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/div><div class='dynamic ignore_gutter' >[vc_row][vc_column]<div id='vc_content_box_6a67ea1fb41f5' class='vc-content-box '  >\n            <div class='vc_bg vc-content-box-bg'>\n                <div class='vc_bg_div'><\/div>\n            <\/div>\n            <div class='vc-content-box-content'><div>\n                [vc_column_text dynamic_content=\"content|textarea_html|Listenpunkt\"]\n<strong>Stephan Hubrich<\/strong><br \/>Consultant\u00a0\n[\/vc_column_text]\n            <\/div><\/div>\n        <\/div><div class='dynamic ' >\n[vc_row][vc_column]<div class='vc_blank_space '><div class='vc_blank_space_inner_sm' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_md' style='height:22.5px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_lg' style='height:26.25px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_xl' style='height:30px'><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n\r\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/div><div class='dynamic ignore_gutter' >\n[vc_row][vc_column]<div class='vc_blank_space '><div class='vc_blank_space_inner_sm' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_md' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_lg' style='height:15px'><\/div><div class='vc_blank_space_inner_xl' style='height:15px'><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]\n\r\n<\/div>[\/vc_column][\/vc_row][vc_row row_type=&#8221;row_xxxl&#8221;][\/vc_row][vc_column][\/vc_column]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Corona-Krise hat die Verbreitung von Videokonferenzen extrem beschleunigt. 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