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DOK FORUM 2019

Cloud – SD-WAN – 5G – NextGenSecurity – ein Rückblick

 

Die Cloud-Technologie gewinnt für Unternehmen und Organisationen immer mehr an Bedeutung. Viele namenhafte Anbieter ermöglichen mit der Cloud eine leichtere und schnellere Entwicklung von IT-Anwendungen und beschleunigen den technischen Fortschritt. Somit kann ein flexibles, schnell skalierbares und sehr leistungsfähiges „Rechenzentrum“ der ganzen Welt rund um die Uhr zur Verfügung gestellt werden. Dieser Fortschritt und der Weg in die Cloud bringen aber auch neue Anforderungen an die Infrastrukturen, Organisation, Sicherheit und Arbeitsweise mit sich. Hierbei spielen besonders 5G und SD-WAN eine wichtige Rolle. Darum stand das DOK FORUM am 25. und 26. September in diesem Jahr unter dem Motto „Schnell und sicher in die Cloud – wie 5G, SD-WAN und NextGen Security die ITK-Welt verändern“.

Tag 1

Die Veranstaltung startete mit einem Überblick zu aktuellen Themen von Dr. Jan Steuer und Felix Fehlau. Dr. Steuer führte in die komplexe Cloud-Reise und die gegenseitigen Abhängigkeiten von Cloud-Anwendungen, Netzinfrastrukturen und Sicherheitslösungen prägnant ein. Sein Kollege Felix Fehlau umriss aktuelle ITK-Trends und regulatorische Neuerungen rund um das Leitthema. Hierbei wurden im Überblick Neuigkeiten aus den Bereichen Recht, Breitbandausbau, Cloud, SD-WAN, 5G, WLAN 6 und Security basierend auf den praktischen Erfahrungen der DOK SYSTEME vorgestellt.

Im ersten folgenden Vortrag stellte Julian Detzel, Referatsleiter Plattformdienste beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) das Thema „Behörde im Wandel – Schnell und flexibel durch private Cloud Services“ vor. In seinem Vortrag betonte Herr Detzel, dass das BAMF agile Methoden und neue Techniken bereits nutzt und diese langfristig weiter ausbauen möchte, zum Beispiel durch die Integration einer hybriden Cloudstruktur. So ist beim BAMF auch bereits jetzt ein Spracherkennungstool zur Unterstützung bei der Identitätsfeststellung im Einsatz.

Es folgte eine Präsentation von Harald Dünser (Cloud Architekt bei Bechtle IT-Systemhaus) und Holger Jandl (Team Technical Specialist bei Microsoft Deutschland) mit dem Thema „Microsoft 365 & Azure – IoT und Zusammenarbeit auf einer sicheren und vertrauenswürdigen Cloud Plattform“. Hierbei wurden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, wie Unternehmen aus der intelligenten Cloud intelligente Aktionen ableiten können. Mit Hilfe von Big Data können zum Beispiel große Archive durchsuchbar gemacht werden. Insbesondere für Behörden kann dies zur Vereinfachung der verpflichtenden Archivierung genutzt werden. Aber auch viele weitere Anwendungsfälle sind denkbar, beispielsweise das Erkennen und Klassifizieren von Belegen.

Christoph Müller, Senior Customer Solution Architekt bei Vodafone, stellte in seinem Vortrag „Netze von Morgen - 5G aus Providersicht“ die neuen Möglichkeiten mit 5G in der Industrie und für Unternehmen dar. So wurde zum Beispiel ein bereits realisiertes Projekt mit e.GO und Ericsson vorgestellt. Mit Hilfe von Campus-Netzen sind dort bereits autonome Transportfahrzeuge im Einsatz.

Darauffolgend stellten Carl-Bryan Wills und Christian Balke von T-Systems in Ihrem Vortrag „SD-WAN bis 5G – Moderne Netze / Edge Computing / Campus Networks“ die Möglichkeiten von SD-WAN und 5G aus Sicht der T-Systems vor. Im Bereich 5G stellte T-Systems verschiedene Möglichkeiten von Campus-Netzen vor. So wäre es denkbar, im ersten Schritt möglich die lokale öffentliche Mobilfunkversorgung unter Beachtung der kundenspezifischen Infrastruktur auf dem Campus zu verbessern. Im zweiten Schritt könnte dann noch ein privates Funknetz dazu genommen werden.
Auch Peter von Lennep von 1&1 Versatel berichtete in seinem anschließenden Vortrag über „SD-WAN als Ergänzung zu MPLS“ und über mögliche Einsatzszenarien für Unternehmen. Insbesondere für die Integration von Standorten an bisher unterversorgten Gebieten oder Auslandsstandorten sieht 1&1 Versatel ein großes Potenzial in der neuen Technik.

Zum Abschluss des ersten Tages berichtete Sebastian Voß, Supplier Manager bei der Hannover Rück, über die erfolgreiche praktische Umsetzung des SD-WANs bei der Hannover Rück.

Nach den informationsreichen Vorträgen am ersten Tag ging es dann weiter zur Networking-Abendveranstaltung ins Luftfahrtmuseum Hannover-Laatzen. Im Anschluss an eine Führung zur Geschichte der ausgestellten Flugzeuge gab es bei einem gemeinsamen Abendessen die Möglichkeit, sich weiter über die Inhalte des DOK FORUMs auszutauschen.

Tag 2

Der zweite Tag startete mit einer Begrüßung und dem Überblick zu den kommenden Vorträgen und Themen von Felix Fehlau.

Der erste Referent des Tages, Thorsten Ramm, Key Account Manager und seit 15 Jahren bei der Firma LANCOM, sprach zum Thema „Moderne Netzwerkarchitektur mit verteilter Security-Lösung“. Unter anderem war das Themengebiet SD-WAN und SD-Security stark in dem Vortrag vertreten. Besonders betonte er auch den Erfolg ihres Partners Zscaler, der zu den Vorreitern im Bereich Secure Web Gateways zählt. Am Ende des Vortrags hat Herr Ramm die Anwesenden zur IT-Sicherheitsmesse it-sa am 8. Oktober in Nürnberg eingeladen, auf der auch LANCOM vertreten war.

Im Anschluss präsentierte Karsten Geise, Head of Business Development bei der Firma dacoso (data communication solutions), Lösungsansätze zu SD-WAN und Security unter dem Aspekt der Sicherheit vom CPE bis zum Rechenzentrum. Besonders wurde der Ansatz der Trennung zwischen verschiedenen Schichten (Overlay und Underlay) sowie Business-Segmenten zur Erhöhung der Sicherheit diskutiert. In den beiden ersten Vorträgen des Tages wurde das Thema Orchestrierung stark vertreten.

Der nächste Referent, Edgar Reinke (Head of Department – Security Solutions) von Damovo präsentierte einen Praxisbericht zu dem Thema „SD-WAN: Erwartungen und Wirklichkeit“. Nach einem kurzen historischen Abriss, der aufzeigen sollte, wie sich die Anforderungen der Unternehmen mit der Zeit verändern, kam das Thema SD-WAN (ähnlich wie in dem Beitrag von dacoso) mit dem Fokus auf die Trennung von Overlay- und Underlay-Schichten zur Erhöhung der Sicherheit von Mechanismen zur Fehlerbehebung.

Die Firma Atos, vertreten durch Alen Demir-Lobeck, setzte sich im Anschluss daran mit dem Thema „Gefahren durch unbekannte Cloudapplikationen“ auseinander. Nachdem die zunehmende Relevanz der Cloud-Applikationen diskutiert wurde, kam die Vorstellung eines Dienstes mit dem Namen „Cloud Access Security Broker“, der es einer Organisation möglich macht, ihre Sicherheitsrichtlinien über die Grenzen ihrer eigenen Infrastruktur hinaus durchzusetzen. Dabei wurden die Vorteile der Lösungsansätze von Atos, die die Sicherheit und Transparenz der Cloud Services erhöhen, vorgestellt und durch Use Cases unterstützt.

Der Vortrag von Jürgen Engelhard, Business Development Manager bei der Firma Mitel, mit dem Titel „Wie KI Kommunikationsabläufe in Unternehmen verändert“ stellte eine thematische Abwechslung zu den vorherigen Vorträgen des Tages dar. Zunächst wurde erläutert, wie sich das Themengebiet „Künstliche Intelligenz“ (KI) über die Jahre etabliert hat. Daraufhin wurde auf die Chancen und Risiken der KI-Komponente eingegangen und vorgestellt, welche Vorteile und Kostenersparnisse die Nutzung von sogenannten Chatbots zur Betreuung von Kunden mit sich bringt.

Als nächstes kam Thomas Römer (Corporate Solutions Technologist Director bei Avaya) zu Wort und erläuterte das Thema „OneCloud Communications Platform as a Service - Sichere Automatisierung von Kommunikationsabläufen aus der Cloud“. Nach der allgemeinen Vorstellung und Diskussion der Vorteile von Cloud-Lösungen, präsentierte er die unterschiedlichen Tarife und Use Cases von Avaya.

Der abschließende Vortrag des DOK FORUMs kam von Colt, vertreten durch Otkay Tekin (Director Solution Architects). In diesem stelle er das Thema „Cloud-optimierte Netze mit SD-WAN und Bandbreite On-Demand-Lösungen“ vor. Zunächst stellte Herr Tekin das umfassende weltweite Netz von Colt vor. Im Anschluss daran wurden die stetig steigende Cloud-Nutzung und veränderte WAN-Anforderungen diskutiert sowie das Thema SD-WAN & Network Function Virtualization angesprochen. In diesem Zusammenhang wurden die unterschiedlichen Komponenten von Colt dargestellt. Zum Schluss zeigte eine Roadmap, welche Themengebiete Colt in der Zukunft zu adressieren plant.

Neben Kunden und Ausstellern, waren auch IT-Nachwuchstalente (IT-Talents) von DOK SYSTEME zur Veranstaltung eingeladen. Im Laufe des Forums durften alle Zuhörer mit Hilfe des App basierten Tools „Mentimeter“ ihre Fragen an den jeweiligen Referenten stellen. Der Einsatz der Anwendung kam bei den Teilnehmern sehr gut an. Bereits während des Vortrags konnten sie ihre Fragen abschicken, die am Ende des jeweiligen Vortrags an den Referenten gestellt und diskutiert wurden. Zum anderen wurde das Tool genutzt, um Feedbacks zu den einzelnen Vorträgen zu sammeln. Das Feedback der Teilnehmer und Veranstaltungspartner fiel dabei auch in diesem Jahr erneut sehr positiv aus, so dass das DOK FORUM 2019 für alle ein Erfolg war. Dr. Jan Steuer übernahm die abschließenden Worte zum DOK FORUM. Er verabschiedete sich von allen Teilnehmern und fasste in einer poetischen Form die prägnanten Aussagen der Forums-Vorträge noch einmal zusammen.


Abb.: DOK FORUM 2019 - Bild erstellt während des Vortrags von Thorsten Ramm (LANCOM) 

 

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an einem DOK FORUM haben, merken Sie sich den Termin für das nächste Jahr doch schon einmal vor und verfolgen Sie auf der unten verlinkten Seite bzw. über unseren News-Blog, welche Themen und Partner Sie im nächsten Jahr erwarten werden.

DOK FORUM 2020 – 16./17.09.2020 – Hannover

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