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DOK FORUM 2017 - Tag 2

IoT – Wie aus Maschinendaten geschäftsrelevante Informationen werden

Durch Auswertung von Maschinen- und Anlagendaten den Service verbessern, ungeplante Maschinenstillstände vermeiden oder neue Geschäftsmodelle entwickeln – Vodafone stellt in diesem Vortrag das dahinterstehende Konzept und die erforderlichen Komponenten für Anwendungen aus Bereichen wie Transport und Logistik, Produktion oder Energie-Erzeugung vor. Vodafone unterscheidet in dem Vortrag zwei Phasen:

Fernüberwachung von Maschinen und Anlagen

In der ersten Phase geht es um die Fernüberwachung und den Teleservice von Maschinen und Anlagen mithilfe eines Ende-zu-Ende-Konzeptes. Mit einem IoT-Terminal werden die von Sensoren ermittelten Maschinendaten über das Mobilfunknetz zum Service-Center des Kunden übertragen. Vodafone bietet ein weltweites SIM-Kartenmanagement, entwickelt Routingkonzepte und sorgt für die sichere Datenübertragung. Die Maschinendaten dienen der permanenten Zustandsüberwachung („Condition Based Monitoring“) mit einer automatischen Alarmierung an Servicetechniker, wenn beispielsweise voreingestellte Schwellwerte wie Temperatur oder Druck überschritten werden.

Vorausschauende Wartung als Service

Die Fernüberwachung wird in einer zweiten Phase um Elemente der vorausschauenden Wartung erweitert. In einer Applikationsplattform werden die Maschinendaten durch neuronale Netze und maschinelles Lernen ausgewertet und mathematische Modelle entwickelt, um Vorhersagen („Prediction“) über das künftige Maschinenverhalten zu treffen (Stichwort: Big Data Analytics). So kann der Ausfall von Komponenten frühzeitig vorhergesagt und ein ungeplanter Maschinenstillstand vermieden werden.

Im Vodafone-Vortrag werden Beispiele aus der Praxis vorgestellt, wie die Auswertungen auch für die Entwicklung neuer Serviceangebote genutzt werden.

Entwicklung neuer Geschäftsmodelle

Maschinenbauunternehmen bieten ihren Kunden mit der Ende-zu-Ende-Lösung von Vodafone ein permanentes Monitoring der Maschinendaten. Neben Alarmierungs- und Fernwartungsfunktionen werden die Daten auch zur Fernkonfiguration genutzt, um Betrieb und Leistung der Maschinen zu optimieren.

Zur Optimierung von Güterlieferungen („Mobile Asset Tracking Optimisation“) wird der Transport entlang der Lieferkette per GPS-Tracking überwacht und um zusätzliche Information erweitert. Ergänzende Daten zum Wetterverlauf, zur Verkehrsentwicklung oder zu Großveranstaltungen ermöglichen eine präzisere Vorhersage über den voraussichtlichen Liefertermin.

Anwendungen im Bereich Heizung-Lüftung-Klima sorgen für optimierte Regelungen („Prediction Control“). Dabei werden mathematische Modelle entwickelt, die neben der Außentemperatur auch Wetterdaten sowie Auswertungen des bisherigen Gebäudeverhaltens für vorausschauende Regelungen nutzen. Durch solche Optimierungen ergeben sich Energieeinsparungen von bis zu 30 Prozent.


Felix Fehlau |
Senior Expert Consultant

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