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DOK FORUM 2017 - Tag 1

All-IP / SD-WAN: SIP- und VPN-Services über Landesgrenzen hinaus

Die Möglichkeiten von All-IP werden noch unterschätzt. Vor allem Unternehmen mit vernetzten Standorten können durch eine Anschluss-Zentralisierung erhebliche Skaleneffekte und Security-Vorteile erreichen. Ein weiterer Aspekt sind internationale Carrier-übergreifende SD-WAN-Verbindungen.

„Sprache“ wird mit VoIP zum Dienst im Datennetz. Daraus ergeben sich grundlegende Effizienzpotenziale. Das ist die Grundaussage im Vortrag von T-Systems.

Die Vorteile der Anschluss-Zentralisierung

Unternehmen mit vernetzten Standorten haben in der Regel weiterhin für jeden Standort eigene Telefonanschlüsse. Durch All-IP und Sprache als weiteren Datendienst kann auch der Voice Access zentralisiert werden – mit gravierenden Vorteilen für die Administration, die Security und die Kosten.

Der Ansatzpunkt: Lokale SIP-Anschlüsse erfordern auch eine lokale VoIP Security. Die Alternative: Ein zentrales SIP Gateway mit einer zentralen VoIP-Security bzw. einem zentralen Session Border Controller (SBC). Dabei ist der SBC nichts anderes als eine VoIP Firewall. So wie sich die Einrichtung einer zentralen Managed Firewall mit einheitlichen Regeln durchgesetzt hat, werden auch zentrale SIP-Anschlüsse mit zentralen SBC zur Regel werden. Das reduziert auch die Kosten, weil weniger SBC gebraucht werden und SBC-Lizenzen oft kanalweise berechnet werden.

Hintergrund: Ein zentrales SIP Gateway verringert die Anzahl der erforderlichen Kanäle, weil der interne, aber standortübergreifende Telefonverkehr keine externen Telefonanschlüsse erfordert. Durch die Zentralisierung kann sich die Zahl der benötigten Kanäle zudem stärker an der tatsächlichen Auslastung orientieren. Beispiele zeigen, dass sich durch die Anschluss-Zentralisierung die Zahl der Kanäle auf bis zu 25 Prozent verringern kann. Ein international zentrales SIP Gateway lässt sich - nach heutigem Stand - bereits  für 18 europäische Länder einrichten, mit Berücksichtigung aller länderspezifischen Normen, Vorgaben und der jeweiligen Rufnummernportierung.

Smart SD-WAN

Der Vortrag von T-Systems thematisiert als zweiten Schwerpunkt die länderübergreifenden Kommunikationsanforderungen für Datennetze.

Eine aktuelle Anforderung vieler Unternehmen ist die schnelle und automatisierte Einrichtung von Carrier- und länderübergreifenden Standortvernetzungen. Die dafür erforderlichen VPN-Verbindungen erfordern bisher manuelle Prozesse zwischen mehreren Carriern, mit Verknüpfung unterschiedlicher Netze und Konfiguration verschiedener Technologien. Hier hat die Telekom in 2016 als Gründungsmitglied der „Next Generation Enterprise Network Alliance“ (ngena) gemeinsam mit anderen,  internationalen Carriern eine neue globale Plattform gestartet.

Durch ein SD-WAN (Software-Defined Wide Area Network) werden die Netztechnologien der beteiligten Carrier vereinheitlicht und die Prozesse von einer zentralen Stelle aus steuer- und automatisierbar gemacht. Damit soll ein internationales, Carrier-übergreifendes IP-VPN ermöglicht werden. Die Telekom spricht hier von einem Weltnetz mit gemeinsamen Cloud- und Virtualisierungs-Technologien.


Felix Fehlau |
Senior Expert Consultant

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