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DOK FORUM 2016 - Tag 2

Migrationskonzepte für All-IP

Bei All-IP werden alle Daten- und Telefondienste auf einer Leitungsstruktur übertragen. Sonderdienste wie Fax, Notruftasten oder Alarmdienste können bei einer Migration deshalb zum Problem werden.  LANCOM benennt in seinem Vortrag die besonderen Anforderungen dieser Dienste und wie sie in einem Integrated Access Device (IAD) berücksichtigt werden.

Bei einer Migration auf All-IP können beispielsweise Fax-Dienste weiter betrieben werden, wenn der Provider und die Fax-Gegenstelle den T.38-Modus (Fax over IP) unterstützen. Diese Anforderungen werden im Integrated Access Device (IAD) von LANCOM berücksichtigt.

Eine weitere Herausforderung sind Sonderdienste wie die Notruftaste im Fahrstuhl, denn sie sollen auch bei einem Stromausfall noch verfügbar sein. Da die bei ISDN verfügbare Fernspeisung bei den IP-Lösungen entfällt, müssen solche Notrufdienste auf andere Notspeisungen umgestellt werden. LANCOM erläutert Lösungen für Notruftelefone, Gefahrmeldeanlagen oder Alarmanlagen.

IAD made in Germany, IAD (Integrated Access Device)

LANCOM thematisiert die seit März 2016 geltenden "Ergänzenden Vertragsbedingungen" (EVB-IT) für den Kauf von Hardware durch die öffentliche Hand. Hier wird „Made in Germany“ zu einem großen Antriebsthema, denn laut dem neuen Vergaberecht müssen Software- und Hardware-Hersteller garantieren, dass die Systeme Backdoor-frei sind und auch keine Schnittstellen enthalten, die Daten ungewollt ausleiten.

LANCOM verweist darauf, dass ihre Software und Hardware komplett in Deutschland entwickelt und produziert wird. So wurden bereits 2013 LANCOM-Geräte vom BSI nach speziellen Security-Anforderungen zertifiziert.

Sicher Vernetzt mit integriertem Session Border Controller (SBC)

Als Beispiel für neue Sicherheitsanforderungen durch IP-Netze erläutert der LANCOM-Vortrag sogenannte Breakouts. So nutzen große Filialnetze mit vielen Standorten ein zentrales Rechenzentrum und eine zentrale TK-Anlage. Wenn auch die vor Ort bekannten lokalen Telefonanschlüsse weiter genutzt werden sollen, müssen diese Breakouts mit der gleichen Methodik abgesichert werden, wie der zentrale Anschluss, sonst entstehen Sicherheitslücken. Der Session Border Controller (SBC) hat die Aufgabe, auch solche lokalen Breakouts abzusichern. LANCOM nennt als besonderen Vorteil seines IAD, dass der dafür notwendige SBC technisch und preislich bereits integriert ist.

All-IP-Migration im vernetzten Einzelstandort eines verteilten Netzes


Felix Fehlau |
Senior Expert Consultant

Besuchen Sie unser DOK FORUM 2016:

http://www.doksysteme.de/-149/events/dok-forum-2016

 

Dieser Beitrag wurde verschlagwortet mit: All-IP, DOK FORUM, IP-Telefonie, SBC, TK

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